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Wie viel Fruktose ist noch gesund und ab wann schädigt sie uns?

Hallo alle zusammen,

ich weiß. Ich habe mich schon lange lange nicht mehr gemeldet, aber das lag daran, dass ich einfach nichts Neues zu sagen hatte und nichts ausgetestet habe, was ich mit euch teilen könnte. Sehr schade, aber ich finde, dass jeder Post hier auch seinen Inhalt haben sollte! An manchen Tagen teste ich einfach sehr viel aus und überschütte euch dann mit meinen Beiträgen, an anderen eben nicht. Falls ihr mehr über mich und meinen Lifestyle erfahren möchtet, könnt ihr mir auch gerne mal auf Instagram folgen: https://www.instagram.com/swannilovesdaniel/ Ich würde mich auf jeden Fall freuen, euch dort zu treffen! Dort bin ich täglich aktiv und poste Bilder von meinem Leben, meiner Kleidung, meinen aktuellen Reisen und manchmal auch Essen.

Nun zu dem Inhalt meines heutigen Blogbeitrags: Da ich damit schon öfter Erfahrung gemacht habe, möchte ich euch klar machen, dass Obst zwei Seiten hat. Wie gesund ist es wirklich? Das sehen wir heute.

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Obst enthält neben Vitaminen, gesundheitsfördernden Pflanzenstoffen, Ballaststoffen und Enzymen auch Fruktose. bzw. Fruchtzucker. Nimmt man zu viel von diesem Fruchtzucker zu sich, kann das die Leistung der Leben -nämlich die Entgiftung beeinträchtigen und man fühlt sich schnell müde, erschöpft und schwach.

Der Bedarf von Fruchtzucker pro Tag

Ein gesunder Mensch darf bis zu 25g Fruktose am Tag zu sich nehmen. Besser wären natürlich nur 15g. Ein Glas Apfelsaft jedoch kommt schon fast an den Tagesbedarf heran. Ein leckerer Obstteller enthält in etwa 20 bis 30g Fruktose – er schlägt also ein, wie eine Bombe. Und in dieser Berechnung sind – für nicht SCD’ler, die den Blog lesen – noch nicht einmal der Gehalt in süßen Getränken oder zuckerhaltigen Backwaren berücksichtigt.

Schritt für Schritt entwickelt sich so eine Fettleber.

Aber da hier größtenteils nur Leute unter uns sind, die die SCD schon lange machen und Rezepte suchen oder welche, die sich für die SCD interessieren, konzentriere ich mich nun speziell auf Obst und Säfte, nicht zusätzlich auf Süßwaren und gesüßte Getränke.

Ein paar wichtige Fakten über Fruktose:

Fruktose sendet kein Sättigungssignal an den Körper aus

Von Obst und Säften wird man also nicht satt, sondern nimmt neben den Vitaminen viele unnötige Kohlenhydrat-Kalorien zu sich. Verantwortlich hierfür ist die durch Fruchtzucker ausgelöste Leptinresistenz. Leptin meldet normalerweise dem Gehirn „satt“, wenn genügend Kalorien aufgenommen wurden. Durch diese Kohlenhydrate und den vielen Zucker nimmt man sehr viele Kalorien zu sich und nimmt an Gewicht zu.

Sie erhöht die Hahnsäure-Werte und führt zu einer schlechten Durchblutung

Verantwortlich hierfür ist die verringerte Bildung von Stickstoffmonoxid (NO) im Körper. NO wird für eine gute Durchblutung, für eine gute Nährstoffversorgung der Muskulatur und zum Schutz vor Diabetes benötigt. Fehlt also NO, sind die Folgen eine schnellere Alterung, Altersdiabetes, Müdigkeit sowie Taubheit in Füßen oder Fingern.

Sie belastet den Darm ungemein 

Fruktose im Übermaß erhöht Entzündungen im Darm. Dies wiederum führt zu einer erhöhten Durchlässigkeit des Darms und begünstigt damit Allergien. Außerdem wird der Darm mit hohen Fruktosemengen überfordert (Fruktose bleibt länger im Darm als Traubenzucker). Dies führt zu Blähungen, Durchfällen und einer Veränderung der gesunden Darmflora.

Wie sieht also ein gesunder Obstkonsum aus?

Generell sollten Produkte mit hohem Zucker- bzw. Fruktosegehalt (z. B. Fruktosesirup oder Agavensirup) gemieden werden. Ebenso sollten täglich nicht mehr als zwei Portionen (300 g) Obst gegessen werden, wobei Beeren der Vorzug vor Äpfeln, Bananen und Trauben gegeben werden sollte. Daher sollte man deutlich mehr Gemüse und Salat essen, da hier die gleichen gesundheitsfördernden Pflanzenstoffe, Ballaststoffe und Vitamine wie im Obst enthalten sind – allerdings mit deutlich geringerem Fruktosegehalt.

Ich esse meist morgens einen Apfel (150g) und eine Banane (100g) und käme damit auf ca. 12g Fruchtzucker. Da ist dann täglich noch ein Glas Trauben- oder Apfelsaft drinnen. Doch nicht, wie ihr das jetzt vielleicht denkt! Der Saft nimmt bei einem 0,3l-Glas etwa 1/4 oder 1/5 ein, der Rest wird mit Wasser gefüllt!

Die grün markierten Lebensmittel sind besonders empfehlenswert, die rot markierten sollte man vermeiden!

Lebensmittel Fruktose
in 100g
Ananas 2,44
Apfel 5,74
Apfelsaft 6,4
Apfelsine 2,58
Aprikose (Marille) 0,87
Aprikose, getrocknet 4,88
Avocado 0,2
Banane 3,4
Birne 6,73
Birnensaft 6,25
Brombeere 3,11
Brombeermarmelade 20,1
Erdbeere 2,3
Feige, getrocknet 23,5
Grapefruit 2,1
Guave 2,75
Hagebutte 7,3
Honigmelone 1,3
Kapstachelbeere 4,66
Kiwi 4,6
Litchi 3,2
Mandarine 1,3
Mandarinensaft, frisch 3,02
Mango 2,6
Mirabelle 4,3
Nektarine 1,79
Orangensaft 2,6
Orangensaft, frisch 2,8
Papaya 0,33
Passionsfrucht 3,96
Pfirsich 1,23
Pfirsich, Konserve 1,24
Pfirsich, getrocknet 7,39
Pflaume 2,01
Pflaume, getrocknet 9,37
Pflaumenmus 16,24
Quitte 4,29
Reneclaude 4,4
Sauerkirsche 4,28
Sauerkirschsaft 5,3
Stachelbeere 3,33
Süßkirsche 6,14
Trauben 7,44
Traubensaft 8,3
Wassermelone 3,92
Zitrone 1,35
Zitronensaft 1,03
Zitronensaftkonzentrat 14,46
Zwetschge 2

Was hier nicht auf der Liste steht, aber gerne zum Backen o.ä. verwendet wird, sind Rosinen. 100g enthalten 31g Fruchtzucker! Unfassbar!

Ich hoffe, ich konnte euch einen guten Einblick in das Thema geben.

Passt auf euch auf!

 

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